Die Astrofotographie – Fotografie von Sternen und anderen Himmelskörpern

Fotografische Filme bzw. Sensoren können die Wirkung des Lichts während langer Belichtungszeiten sammeln.
Daher kann man mit Astrofotographie auch Sterne oder Nebel fotografieren, die zu lichtschwach für die Beobachtung mit freiem Auge sind.

Die Motive der Astrofotographie reichen von den Körpern des Sonnensystems (Planeten. Asteroiden, Kometen, Meteore usw.) über Objekte in unserer Milchstraße (Sterne, Sternhaufen, Spiral-, Gas-, Staubnebel) bis zu den fernsten Galaxien und Galaxienhaufen.

Eine der Schwierigkeiten in der Astrofotographie besteht in der täglichen Drehung des Sternenhimmels.
Erst durch eine Nachführung der Kamera bei langen Belichtungszeiten können bei der Astrofotographie die Sterne punktförmig abgebildet werden.

Besondere Aufmerksamkeit ist der Bildbearbeitung zuzuschreiben. Mit spezieller Astro-Software werden mehrere Bilder miteinander verrechnet, um so zu mehr Lichtinformation zu kommen. Unter anderem wird ein schmales Frequenzband gespreizt um mehr Information sichtbar zu machen. Gute Ergebnisse werden nur durch viel Zeit und Erfahrung mit den verschiedenen Astro-Programmen erreicht.

Startrails auch Strichspuraufnahme = Sichtbarmachen der ‚Sternspuren‘. Entweder duch Langzeitbelichtung oder durch verrechnen mehrerer Einzelbilder, mit dem Vorteil, das die Horizontaufhellung geringer ausfällt.